Massagen: Mythos versus Fakt

Image result for Massagen: Mythos versus FaktMassage ist keine brandneue Therapiemethode. Alte chinesische Dokumente und Inschriften aus ägyptischen Gräbern belegen dies. Heutzutage und mit dem Aufkommen von mobilen Massagediensten hat sich deren Popularität drastisch erhöht und natürlich kommen damit auch Gerüchte auf. Es gibt viele Mythen um Massagen, hier werden einige von ihnen entlarvt:

Mythos: Massagen können Krebs hervorrufen

Nach Ansicht von Forschern entwickeln sich onkologische Erkrankungen infolge von Veränderungen in DNA-Zellen, was bedeutet, dass Massagen diesen Effekt nicht haben können. Der tatsächliche Vorteil ist, dass Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie, einer Strahlentherapie, einer Operation oder einer Arzneimitteltherapie unterziehen, Massagen als eine ergänzende Therapie verwenden können. Massage ist bekannt dafür, Schmerzen zu lindern und Patienten zu helfen. Sie ermöglichen es, besser zu schlafen, Übelkeit und Müdigkeit zu reduzieren und die Bewegung und Lebensqualität insgesamt zu verbessern.

Mythos: Keine Massage bei Schwangerschaft

Es gibt spezifische Massagetechniken, die bekannt als Schwangerschaftsmassage für zukünftige Mütter sind. Durch das Bearbeiten spezifischer Reflexzonen, die sich beispielsweise in den Füßen befinden, werden die Lymph- und Blutzirkulation verbessert. Das Resultat ist: Entspannung der Muskeln, Linderung von Schmerzen, Verringerung von Angstzuständen, Rücken- und Beinschmerzen. Da die Niveaus von Dopamin und Serotonin erhöht werden, kann Massage auch bei Stimmungsschwankungen helfen. Eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2012 hat den Nachweis erbracht, dass Massagen bei der Behandlung von Wehen eine Verbesserung des emotionalen Erlebens von Wehen und bei der Geburt spielen können.

Mythos: Massagen sind alle gleich

Es gibt Dutzende verschiedener Massagearten, von denen jede auf einen bestimmten Bedarf abzielt. Einige der beliebtesten sind: Schwedische Massage (für Entspannung, Stressabbau und verspannte Muskeln), Tiefengewebsmassage (gegen Muskelsteifheit und schmerzhafte Bereiche), Thai-Massagen (für Flexibilität und allgemeine Gesundheit). Shiatsu und Watsu sind für Menschen bestimmt, die über zu wenig Energie klagen oder an Migräne, Schmerzen im unteren und oberen Rücken oder Nackenschmerzen leiden. Grundsätzlich gilt, dass eine Massage, vor allem wenn man an einem bestimmten medizinischen Zustand leidet, immer von einem Fachmann durchgeführt werden sollte.

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